„Vor uns liegt die größte Gesundheitsreform der letzten Jahre. Dass dies den Menschen in unserem Land Sorgen bereitet, kann ich verstehen. Vor dem Hintergrund eines strukturellen Defizits jährlich von etwa 15 Milliarden Euro ist der Handlungsdruck allerdings enorm. Ohne Veränderungen und ohne Einschnitte für Ärzte, Krankenhäuser, Kassen und Pharmahersteller wird es nicht gehen. Wir brauchen mehr Qualität, Effizienz und mehr Steuerung. Auch Patientinnen und Patienten werden sich an manchen Stellen umgewöhnen müssen. Die Belastungen für die arbeitenden Menschen und die Wirtschaft werden sonst weiter steigen. Lohnnebenkosten von mehr als 50 Prozent – und das bereits in mehreren Jahren – sind nicht vertretbar. Das wollen wir gemeinsam verhindern. Ich bin überzeugt, dass dies gelingen kann. Nur so können wir ein leistungsfähiges Gesundheitssystem erhalten, das für alle Menschen in unserem Land da ist.“ mehr lesen
Albert Stegemann, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu den heute vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Vorschlägen zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung.
