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Pressemitteilungen - Februar 2010

Rita Pawelski MdBRita Pawelski MdB

25.02.2010: Rita Pawelski MdB „Chancen und Potenziale des Kulturtourismus müssen noch besser genutzt werden"

 

Zu einer Stärkung des Kulturtourismus in Deutschland hat die hannoversche CDU-Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski die Bundesregierung in ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag am Donnerstag aufgerufen.

„Trotz vieler positiver Beispiele, wo die Zusammenarbeit zwischen Kultur und Tourismus bereits erfolgreich funktioniert, gibt es hier leider noch immer ungenutzte Potenziale. Kooperationen scheitern noch zu oft an Berührungsängsten und Vorurteilen, die auf den unterschiedlichen Bedürfnissen und Abhängigkeiten beider Seiten beruhen", so die Parlamentarierin. „Das muss nicht sein!"

Unter Federführung von Pawelski haben die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP daher den Antrag „Kulturtourismus in Deutschland stärken" auf den Weg gebracht. Dieser enthält 13 Forderungen an die Bundesregierung, um die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus weiter zu verbessern.

„In erster Linie ist der Dialog zwischen beiden Seiten zu intensivieren", so Pawelski. Außerdem müsse eine Plattform für strategisches kulturtouristisches Marketing ins Leben gerufen werden, auf der Kultur- und Tourismusanbieter auf freiwilliger Basis gemeinsame Marketingmaßnahmen entwickeln und diese gemeinsam umsetzen. Ergänzt werden solle diese Plattform durch ein spezielles Internetangebot, das als zentrale Online-Anlaufstelle für Touristen dienen solle.

Doch damit nicht genug: Die Bundesregierung habe zusammen mit den Ländern und Kommunen ein gemeinsames Kulturtourismuskonzept zu entwickeln, die Einführung eines regelmäßigen Wettbewerbs „Kulturregion Deutschland" zu prüfen sowie die Bildung von Kulturclustern zu fördern.

„All diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Chancen und Potenziale des Kulturtourismus in Deutschland noch besser zu nutzen - im Sinne von Kultur und Tourismus, von Wachstum und Beschäftigung, von Land und Leuten", so Pawelski.

Mit seinem reichen, einzigartigen kulturellen Erbe und seiner Vielzahl kultureller Angebote ist Deutschland ein beliebtes Reiseziel für Kulturtouristen aus aller Welt. Jeder siebte ausländische Tourist kommt aus kulturellem Interesse nach Deutschland. In den letzten Jahren ist Deutschland so zum beliebtesten Kulturreiseland in Europa nach Frankreich aufgestiegen. Dabei haben die Kulturreisen nach Deutschland um rund 30 Prozent zugenommen. Außerdem werden von den Deutschen pro Jahr etwa 80 Millionen Kulturausflüge unternommen. Auch als Wirtschaftszweig hat der Kulturtourismus einen hohen Stellenwert: Der jährliche Bruttoumsatz, der durch ihn bei uns erwirtschaftet wird, liegt bei 82 Milliarden Euro, und 1,56 Millionen Menschen bestreiten ihr Einkommen in diesem Bereich.

Berlin, den 25. Februar 2010

 

Pawelski_Rede_Kulturtourismus_250210.pdf
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Michael Grosse-Brömer MdBMichael Grosse-Brömer MdB

04.02.2010: Michael Grosse-Brömer MdB - Effizient organisiert

Auch Politik muss organisiert sein, um zu funktionieren. Daher besteht der Bundestag nicht nur aus zurzeit 622 Abgeordneten, sondern aus aktuell fünf Fraktionen und 22 Ausschüssen. Abgeordnete müssen zwar Generalisten sein, aber kein Abgeordneter ist ein echter Fachmann auf allen Gebieten gleichzeitig. So bin ich als Rechtsanwalt und ehemaliger Notar Mitglied im Rechtsauschuss.
Zu den wichtigen Organisationen in Berlin gehören auch die Landesgruppen. In diesen schließen sich die Abgeordneten einer Fraktion landsmannschaftlich zusammen. So gibt es auch die CDU-Landesgruppe Niedersachsen, die ich seit Oktober vergangenen Jahres führen darf. Wir niedersächsischen CDU-Abgeordneten treffen uns immer am Montagabend in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin. Hier wird über die aktuelle politische Lage und sich daraus ergebende mögliche Aspekte für Niedersachsen diskutiert. Daneben informieren sich die Abgeordneten über den Ablauf der anstehenden Sit-zungswoche und wichtige Themen aus den jeweiligen Wahlkreisen. Mit derzeit 21 Niedersachsen ist unsere Landesgruppe die drittgrößte in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Wir sind in fast allen Ausschüssen vertreten. Zudem sind wir Niedersachsen mit einer Bundesministerin, einem Staatsminister im Bundeskanzleramt und drei Parlamentarischen Staatssekretären sehr gut in der Bundesregierung repräsentiert.
Neben den Landesgruppensitzungen und der Arbeit in den Gremien des Bundestages gehören auch Gespräche mit außerparlamentarischen Interessenvertretern aus Nie-dersachsen zum Tätigkeitsfeld einer Landesgruppe. Gleiches gilt für die Vernetzung mit der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, der Niedersächsischen Landesregierung sowie mit den niedersächsischen CDU-Abgeordneten im Europapar-lament.
Unsere Landesgruppe konnte vergangene Woche stolz auf ihr 40jähriges Bestehen zu-rückblicken. Dieses haben wir im Beisein von Bundes-kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Wulff gefeiert. Rita Süssmuth und Rudolf Seiters führten die Gruppe namhafter ehemaliger Kollegen an, die viel für Niedersachsen und Deutschland geleistet haben.